Das autonome Nervensystem

 

Einer der Haupt-Kontrolleure des Stoffwechsels ist das autonome Nervensystem. Nach den Erkenntnissen, auf denen die Methode des Metabolic Typing beruht, ist das sog. autonome Nervensystem für den Stoffwechsel von Bedeutung. Man unterscheidet danach den "Sympathikustyp" und den „Parasympathikustyp“.

Die Methode des Metabolic Typing basiert weiter auf der Annahme, dass die meisten Menschen entweder stärker vom Sympathikus oder vom Parasympathikus beeinflusst sind. Unterschiede im Stoffwechsel führen danach zu verschiedenen Stoffwechseltypen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Dies wiederum beinhaltet nicht nur Unterschiede bei der Nährstoffverwertung, sondern wirkt sich sowohl körperlich wie auch emotional aus.
Ein Beispiel:

Viele Menschen stehen täglich unter starkem Stress; wodurch der Sympathikus sehr aktiv ist und immer mehr an Einfluss gewinnt. In der Folge kommt es zu Nervosität, beschleunigtem Puls, die Verdauung wird schlechter und es treten Schlafstörungen auf. Wenn jetzt unwissentlich Nahrungsmittel gegessen werden, die den Sympathikus anregen, wie z. B. Fleisch oder Fisch, können sich über diese falsche Nahrungsmittelauswahl Symptome noch verstärken. Werden dagegen Nahrungsmittel gewählt, welche den Parasympathikus stärken, z.B. Obst und Gemüse, werden sie ruhiger und ihre anderen negativen Symptome werden sich ebenfalls nachhaltig bessern.